Omas vegane Vanille-Kipferl

Meine Oma hat dieses Jahr wieder die ultimativ-leckersten veganen Vanille-Kipferl für mich gebacken! Obwohl ich ja alles andre als ein Weihnachtsfan bin freu ich mich doch immer noch wie ein kleines Kind auf die Winterzeit, denn die ist für mich seit ich denken kann mit Vanillekipferl alà Oma verknüpft. :D
Für diese Leckerbissen vergess ich sogar alle meinen guten Vorsätze (wie gesünder und zuckerfrei Essen) und das will was heißen! ;)

So sitz ich jetzt also Kipferl knuspernd mit einer heißen Tasse Kräutertee eingekuschelt in meiner Zimmer-Höhle, lauscher bester Musik, schaue mir den Mond an und freue mich des Lebens. :) Den schönen Sternenhimmel hab ich sicher über drei Wochen nicht mehr gesehen. So schön das nebelige Wetter  ist, ich freu mich doch sehr, wenn der Mond und vielleicht sogar mal wieder die Sonne sich sehen lassen.

Falls ihr auch in das exquisite vegane Kipferl-Vergnügen kommen wollt, hat mir meine liebe Oma ihr Rezept verraten, sodass ihr es nachbacken könnt:

Rezept für vegane Vanille-Kipferl

Für 2 Bleche = ca. 90 Kipferl

  • 250 g Mehl
  • 200 g vegane Butter (z.B. Alsan)
  • 100 g geriebene Mandeln
  • 75 g Zucker
  • Puderzucker & Vanillezucker

Mehl und Fett verbröseln, dann alles andere untermengen und verkneten.
1/2 Std. im Kühlschrank rasten lassen. Anschließend kleine(!) Kipferl formen, backen und leicht abgekühlt (sonst Bruchgefahr) vorsichtig in Puderzucker mit Vanillezucker wälzen.

Backzeit: ca.10 Min.bei 180° Heissluft

Einen guten Appetit und eine gemütliche Winterzeit :D

Vegane_VanilleKipferl_3

Weizengras-Smoothie

Ohje, ich bin süchtig nach Smoothies!
In den letzten Wochen vergeht kein Tag, an dem ich in der Früh nicht ein großes Glas leckersten grünen Smoothies trinke.
Smoothies sind so herrlich einfach zuzubereiten, schmecken unglaublich fantastisch und sind obendrein auch noch gesund ;)

Da ich zu den unglaublichsten Morgenmuffeln zähle war morgens Frühstücken immer ein Graus für mich. Nach ein paar Bissen Müsli oder Brot war immer Schluss. Mein Magen erwacht halt leider erst ein, zwei Stunden nach mir aus dem Tiefschlaf.
Aber dann meldet er sich erbarmungslos, und wenns dann nichts zu Futtern gibt, ohje, dann gibts miese Laune.
Also hieß es bisher, einfach auch ohne großen Appetit in der Früh was reinstopfen, sonst wirds kritisch bis zum Mittagessen.

Mit den Smoothies schaut das jetzt gaaanz anders aus ^^
Ich kann im Halbschlaf ein paar Zutaten in den Mixer werfen und fertig ist die Leckerei (auch wenn leider einmal schon eine Banane aus Versehen mit Schale drin gelandet ist. Zum Glück hatte ich das dann doch noch rechtzeitig realisiert, dass an dem Bild was falsch war ;).

Nur sind jetzt im Spätherbst die Wildkräuter im Garten etwas rar gesät. Um trotzdem die gesunde Portion Grün im Getränk zu haben, hatte ich mir oft einen Teelöffel Weizengraspulver dazugegeben. Nachdem diese Beutel aber recht teuer sind, hab ich mich jetzt mal dran versucht Weizengras einfach selber frisch auf der Fensterbank zu ziehen.

Und das klappt einfach wunderbar! Ich hab einfach ganz normale Packung Weizenkörner im Alnatura gekauft, in eine Keimschale geschüttet (funktioniert auch auf einem mit Küchenpapier ausgelegtem Teller gut) und regelmäßig mit Wasser eingesprüht. Nach ein paar Tagen kamen dann endlich die ersten grünen Spitzen, und mittlerweile kann ich das Weizengras büschelweise abschneiden und im Smoothie schlürfen. (Und die ganze Küche riecht wunerbar nach frisch gemähter Wiese :D )
Zudem sieht das Gras auch sehr hübsch aus, endlich wieder ein bisschen was grünes am Fenster ;) Und in Kombination mit zwei Bananen, einem Apfel und etwas Sojamilch schmeckt das Weizengras wirklich fantastisch! (Pur finde ich es etwas gewöhnugsbedürftig. :P )

Habt ihr schonmal Weizengras selbst gezogen, und vielleicht auch Erfahrungen, wie lange es durchhält? Vielleicht sollte ichs das nächste mal mit ein bisschen Erde drunter versuchen? Da hab ich nur gelesen, dass es sehr leicht zu schimmeln anfangen kann.. na, mal sehn. Ich muss auf jeden Fall bald noch mehr ansetzen, denn noch esse ich schneller, als das es nachwachsen kann. Nom nom nom! :D

 

Eichel-Kaffee Experiment

Vor ein paar Tagen ist ein Artikel von mir bei Experiment Selbstversorgung erschienen! :D
Ich habe aus den tausenden Eicheln, die ich bei mir im Wald gefunden habe mein absolutes Lieblings-Morgengetränk gekocht: Eichel-Kaffee ;)

Wie man Eichel-Kaffee selber macht und was dabei genau zu beachten ist könnt ihr nun auf dem Blog von Experiment Selbstversorgung nachlesen. :)

Experiment Selbstversorgung

 

Vegane Energie-Kugeln

Mal wieder ein kleines Rezept, diesmal für die leckersten veganen Energiekugeln.
Die meisten Zutaten hatte ich eh in der Küche, bzw hab sie extra dazu, damit sie wegkommen, da sie sonst nie gegessen werden. ^^

Da ich weiterhin möglichst (Industrie-)zuckerfrei leben möchte, aber doch gern ab und an was nasche, hab ich mir kurzerhand diese süßen kleinen Energiekugeln zamgerührt. So kann ich, wenn der Drang etwas Süßes zu schnabulieren kommt, mir schnell eine Energiekugel schnappen, und schwups, is der “Hunger” weg. Zusätzlich hab ich auch noch quasi “was Gesundes” gegessen. Voll gut, was will mensch mehr ^^

Die Energiekugeln gehen wirklich super schnell und einfach.

Für eine Portion (ca. 12 Kugeln) braucht ihr:

  • 10 Datteln
  • 2 Hände voll Studentenfutter
  • 1 Hand voll gemahlender Haselnüsse
  • 2 Hände Cornflakes
  • 1 EL Kakaopuler
  • 2 TL Gewürze (zB Lebkuchengewürz)

Die Datteln hab ich über Nacht in etwas Wasser eingeweicht, da sie mein Pürierstab sonst nicht zerkleinern kann. Das Einweichwasser nicht wegschütten sondern mit verarbeiten.
Die Datteln mit dem Pürierstab zu einer cremigen Masse verarbeiten. Anschließen alle andren Zutanten bis auf die Cornflakes hinzugeben. Ich hatte noch ein paar angeröstete Sonnenblumenkerne übrig, die hab ich einfach auch noch dazugeworfen. Die Masse nochmal pürieren und je nach gewünschter Festigkeit noch mehr gemahlene Haselnuss/Wasser dazugeben.
Zu der so entstandenen klebrigen Massen bröselt ihr jetzt noch ca. 2 Hände Cornflakes und verknetet alles feste, sodass eine formbare Masse entsteht.
Nun formt ihr mit den Händen kleine Kügelchen und wälzt diese anschließend in ein bisschen Kakaopulver, damit sie später nicht aneinander kleben.

Entweder gleich naschen, dann gibts dank Cornflakes ein knackiges Knuspererlebnis. Oder ihr lasst sie über Nacht im Kühlschrank durchziehen, dann schmecken die Kugeln noch intensiver nach euren gewählten Gewürzen.

Na gut, ich geb zu, gesund ist was andres, aber es geht auch wirklich schlimmer ;)
Viel Spaß beim Kugeln :D

 

Kürbiskern-Brot

Mhmm, heute gibts zur Brotzeit im Kindergarten leckeres selbstgemachtes Kürbiskern-Brot! :D

Oft kauf ich leider aus Faulheit heraus das “Fritz-Mühlenbäckerei” Brot. Ist auch echt verdammt lecker, aber mit ca. 7€ für 750g doch auf Dauer mir zu teuer.
Deswegen bin ich jetzt wieder dazu übergegangen mir mein Brot selber zu backen. Leider ists bei mir in der Wohnung zu kalt oder unregelmäßig warm, sodass auf Dauer keine selbstgezogenge Sauerteig-Kultur bei mir überlebt. Ich hoffe dafür finde ich noch eine gute Lösung. Derweil behelfe ich mir ab und zu mit gekauften Sauerteigkuluren (was ich aber eigentlich auch gar nicht mag..) oder mach einfach ein Hefebrot, ohne Sauerteigkulturen.

Mein heutiger Leckerbissen, das Kürbiskern-Brot, ging super einfach und schmeckt dazu einfach herrlich (vor allem noch warm :3)

Für einen Laib Brot braucht ihr:

  • 1 kg Vollkornmehl (ich hatte Dinkel-Vollkorn)
  • 2 Päckchen Hefe
  • 1 Päcken Sauerteigkultur (ich hatte noch welche von Alnatura da, andre gehn sicher genauso gut :) )
  • 1 große Tasse Kürbiskerne
  • 700ml lauwarmes Wasser
  • 3 TL Salz

Alles zu einem Teig verkneten und 20 min zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.
Den Ofen auf 200°C vorheizen.Anschließend den aufgegangenen Teig zu einem Brotlaib formen,auf bemehltes Blech geben und für 15 min. backen. Dann dreht ihr die Temperatur auf 150°C runter und lasst das Brot ca. 20 min fertigbacken. Vielleicht dauert es bei euch auch etwas länger, mein Ofen geht mit seiner Temperatureinstellung immer sehr kreativ um..

Um zu testen, ob das Brot fertig ist nehmt ihr es einfach (mit Topflappen ;) ) in die Hand und klopf von unten dagegen. Wenns hohl klingt ist euer Brot fertig.
Jetzt könnt ihrs euch entweder schon warm schmecken lassen, oder es wie ich die ganze Woche über mittags genusslich zur Brotzeit verspeisen. Lassts euch schmecken!

Wenn ichs jetzt noch schaffe den Sauerteig und die Hefe selbst herzustellen wär das gigantisch. Da wird jetzt im Winter fleißig experimentiert :D

Lichterfest

Lichterfest

Bananen-Grünkohl-Smoothie

Heute gab es eine herrliche Leckerei zum Frühstück! Einen Bananen-Grünkohl-Smoothie! Und das Beste daran: Den Grünkohl hat mir eine liebe Nachbarin geschenkt, frisch von ihrem Feld geerntet!
Einfach 2 reife Bananen (wenn schon kaufen, dann bitte bio und fair.) und 3 große Blätter Grünkohl zusammen mit einem großem Glas Sojadrink in den Mixer geben. (Wasser geht sicher auch, meine Sojamilch musste nur verwertet werden, bevor sie schlecht wird.) Das Ganze ca 2 Minuten mixen, bis alles zu einem feinen Smoother vermischt ist.

Sofort schlürfen und genießen!
Das gibt die Mega-Power in der Früh, so kann die Woche einfach nur gut starten! :D

Zeit statt Zeug

In weniger als zwei Monaten ist es wieder soweit: “Konsumnachten”, ähh, ich mein “Weihnachten”. Und schon jetzt stapeln sich in den Eingängen der Supermärkte die Schoko-Weihnachtsmänner, Adventskalender und Christbaumkugeln fast bis zur Decke. Um in die Obst- und Gemüseabteilung zu gelangen muss man erstmal versuchen sich so elegant wie möglich daran vorbeizuschieben, ohne dabei eine Schoko-Lawine auszulösen. Gar nicht so einfach.

Weihnachtsquatsch

Und dabei will ich wirklich mit dem ganzen Weihnachtsquatsch nichts zu tun haben. Ich genieße es wirklich sehr mit meiner Familie und engstens Freunden abends gemeinsam zu kochen und dann bis spät in die Nacht gemütlich bei Kerzenschein zusammen zu sitzen und Zeit miteinander zu verbringen. Das ist mir wahnsinnig wichtig und möchte ich nicht missen. Aber dafür brauch ich doch keinen Anlass. Vor allem kein Fest wie Weihnachten, welches eben jetzt schon, zwei Monate im vorhinein, mir einzutrichtern versucht, was ich dafür alles kaufen muss. Wenn ich keinen mit Glitzerkram dekorierten toten Baumes in mein Zimmer stell, keine Schokolade in mich reinstopfe, und vor allem meinem Mitmenschen keine Geschenke kaufe, wird es kein schönes Fest werden.
Für mich, und ich denk für viele andre Menschen auch, verursacht das in der Regel riesig viel Stress.

Lieb gemeint

Aber das gehört sich sich eben alles so, das ist Tradition. Super! Vor allem das Geschenke kaufen. Das meiste ist eh nur kleiner Schnickschnack, der irgendwo in einer Ecke ganz hinten auf dem Schrank langsam vor sich hin verstauben wird. Der Schenker hat es sicher was dabei gedacht und es sehr lieb gemeint. Aber mich zumindest belasten solche “nett gemeinten Geschenke” mehr als das sie mir Freude bringen. Ich freue mich, dass der andre mir eine Freude machen möchte. Aber ich würde mich viel, viel mehr freuen, wenn ich zum Beispiel die Zeit, die der Schenker mit Grübeln, Einkaufen und Verpacken verbracht hat, mit mir verbringen würde. Mir ist ja der Mensch wichtig, und nicht der originelle dritte Stiftehalter.

Zeit statt Zeug

Aber wenn man ums Schenken dann doch nicht rumkommt, wie wäre es dann wenigstens mal mit was andrem? Selbstgebasteltes find ich schon tausendmal besser als etwas Gekauftes.
Und danngibts zum Beispiel eine tolle Website, die mich schon zu den tollsten Ideen inspiriert hat: Zeit statt Zeug. Die Grundidee ist eben gnau, dass man lieber Zeit verschenken soll statt Krimskrams. Lieber das Radl reparieren helfen als ein Neues kaufen, lieber Socken stricken beibringen als welche schenken, lieber zusammen wandern gehen als den x-ten Wanderführer, und so weiter.

Und das finde ich eine grandiose Idee. So mache ich das auf jeden Fall weiterhin in Zukunft.
Was haltet ihr davon? Habt ihr auch schonmal Zeit verschenkt? Werdet ihr das mal ausprobieren?

Einen sonnigen Sonntag :D

 

 

Blättergirlande

Nachdem der Herbst nun wirklich da ist brauchte ich auch im Zimmer ein bissl Herbststimmung. Deswegen hab ich letzte Woche ein paar Blätter gepresst, das hatte ich seit der Grundschule nimmer gemacht! War wirklich sehr spaßig, sollte ich wieder öfters machen! :D Vor allem bei dem Sturm im Moment die Blätter aus der Luft schnappen, das sind sicher besondere Glückblätter ;)
Gepresst hab ich sie dann in einer alten, selbstgebastelten Presse, aber man kann sie genauso gut zwischen Zeitungspapier legen und mit Büchern beschweren. Nur auf keinen Fall zu früh wieder rausnehmen, erst, wenn sie komplett getrocknet sind. Sonst wellen sie sich später arg.

Die fertig gepressten Blätter hab ich einfach an einen langen Wollfaden geknoten und übers Bett gehängt. Richtig gemütlich! Einen schönen Herbsttag! :D

Vegane Kürbis-Lasagne

Meine liebste Oma hat sich mal wieder selbst übertroffen und mir die leckerste vegane Kürbis-Lasagne gezaubert!
Sie war einfach so fantastisch gut, dass ich euch das Rezept dafür nicht vorenthalten mag :D

Ihr braucht dafür:

  • ca 1kg Hokkaido-Kürbis
  • 500g Champignons
  • 500g Vollkorn-Lasagneplatten
  • 1/2 Bund frischer Dill
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 250 ml Sojasahne
  • 3 EL Mehl
  • 30g Mandelsplitter
  • Salz, Pfeffer und Muskat

Erstmal den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen, damit er auch rechtzeitig warm ist.
Den Kürbis und Champignons waschen und kleinwürfeln, anschließend ca 10 min in einer Pfanne mit bissl Salz, Pfeffer und Muskat anbraten. 250ml Gemüsebrühe mit 250ml Sojasahne (wer will kann auch Sojamilch nehmen) aufkochen und mit ein wenig eingesiebtem Mehl eindicken. Den Dill klein hacken.und dazugeben.
Nun einfach alles gestapelt in eine Auflaufform geben (ca. 28 x 24cm). Ganz unten kommt die Sauce hin, dann Kürbis/Champignon-Mix, Lasagneplatten, wieder Sauce, usw., bis die Form voll oder alle Zutaten aufgebraucht sind. Für gewöhlich sind das um die 3 Schichten ;) Zu oberst kommt auf jeden Fall eine Schicht Sauce, damit das Ganze auch feine “Käseschicht” kriegt. Zu aller letzt die Mandelsplitter schön oben drauf streuseln, und ab damit in den Ofen.
Nach ca 45 Minuten ist der Lasagnenschmaus fertig. (Aber lieber ab und zu bevor die Zeit rum ist mal Nachgucken, nicht, dass was anbrennt ;) )
Dazu schmeckt Rucolasalat wunderbar!
Lassts euch schmecken!